Startkapital, monatliche Sparrate, Zinssatz und Laufzeit eingeben. Einzahlung jeweils zum Monatsende, monatliche Verzinsung.
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Unverbindliche Berechnung vor Steuern (Abgeltungssteuer) und Gebühren – keine Anlageberatung.
Sparplan mit monatlicher Rate berechnen
Anders als eine einmalige Anlage berücksichtigt der Sparrechner regelmäßige monatliche Einzahlungen – ideal für ETF-Sparpläne, klassische Sparverträge oder die Planung eines Sparziels.
Der Rechner zeigt drei Zahlen: das Endkapital, die Summe Ihrer eigenen Einzahlungen und den reinen Zinsertrag – so sehen Sie transparent, wie viel der Zinseszinseffekt tatsächlich beiträgt.
Wie viel muss ich monatlich sparen, um ein Ziel zu erreichen?
Probieren Sie verschiedene monatliche Sparraten aus, bis das angezeigte Endkapital Ihrem Sparziel entspricht. Für ein Sparziel von 50.000 € in 15 Jahren bei 4% Zinsen ergibt sich beispielsweise eine erforderliche monatliche Rate von rund 205 € – deutlich weniger, als man ohne Zinseszinseffekt annehmen würde.
Typische Sparformen im Vergleich
- Tagesgeldkonto: täglich verfügbar, meist niedrigere, variable Verzinsung
- Festgeld: feste Laufzeit und fester Zinssatz, kein Zugriff vor Fälligkeit
- ETF-Sparplan: höhere erwartete Rendite über lange Zeiträume, aber schwankende Wertentwicklung ohne Zinsgarantie
- Bausparvertrag: kombiniert Ansparphase mit späterem Darlehensanspruch, eigene Zinslogik
Sparrechner oder Zinseszins-Rechner: Welches Tool passt?
Nutzen Sie den Sparrechner, wenn Sie regelmäßig einzahlen (z.B. monatlicher Sparplan). Für eine einmalige Anlage ohne weitere Einzahlungen liefert der Zinseszins-Rechner die passendere Berechnung, inklusive der Möglichkeit, nach Zinssatz oder Laufzeit aufzulösen.
Der Sparerpauschbetrag: Steuerfreier Ertrag
In Deutschland bleiben Kapitalerträge bis zum Sparerpauschbetrag steuerfrei (1.000 € für Einzelpersonen, 2.000 € für gemeinsam veranlagte Ehepaare – dieser Betrag gilt unverändert seit 2023, auch für 2025 und 2026). Erst darüber hinausgehende Erträge unterliegen der Abgeltungssteuer. Bei kleineren Sparplänen bleibt der Zinsertrag daher häufig vollständig steuerfrei.
Cost-Average-Effekt bei schwankenden Anlagen
Wird monatlich ein fester Betrag in eine schwankende Anlage (z.B. einen ETF) investiert, kauft man bei niedrigeren Kursen automatisch mehr Anteile und bei höheren Kursen weniger – der sogenannte Durchschnittskosteneffekt. Dieser Rechner geht von einer konstanten Verzinsung aus und bildet Kursschwankungen nicht ab; er eignet sich daher besonders gut für Anlageformen mit fester oder gut planbarer Verzinsung.
Auswirkung einer Erhöhung der Sparrate
Bereits kleine Erhöhungen der monatlichen Sparrate wirken sich über lange Laufzeiten deutlich aus, da jede zusätzlich eingezahlte Rate ihrerseits über die verbleibende Zeit mitverzinst wird. Probieren Sie im Rechner oben aus, wie sich beispielsweise eine Erhöhung von 200 € auf 250 € monatlich auf das Endkapital nach 20 Jahren auswirkt.
Sparplan pausieren oder anpassen
Anders als bei manchen festen Sparverträgen lässt sich ein flexibler Sparplan (z.B. ETF-Sparplan) in der Regel jederzeit pausieren, erhöhen oder verringern. Dieser Rechner geht von einer konstanten monatlichen Rate über die gesamte Laufzeit aus – für eine Abschätzung mit unterbrochenen oder veränderten Raten können Sie mehrere Berechnungen für die jeweiligen Zeitabschnitte separat durchführen und die Ergebnisse addieren.
Sparplan und Notgroschen: Die richtige Reihenfolge
Bevor ein langfristiger Sparplan mit gebundenem Kapital (z.B. ETF-Sparplan) sinnvoll ist, empfiehlt sich üblicherweise zunächst der Aufbau eines kurzfristig verfügbaren Notgroschens auf einem Tagesgeldkonto, um unerwartete Ausgaben abzudecken, ohne den langfristigen Sparplan vorzeitig auflösen zu müssen.
Einmalzahlung zusätzlich zum Sparplan berücksichtigen
Erhält man zwischendurch eine größere Einmalzahlung (z.B. Bonus, Erbschaft, Steuerrückerstattung), lässt sich deren zusätzlicher Effekt separat mit dem Zinseszins-Rechner abschätzen und zum Ergebnis des laufenden Sparplans addieren, um die Gesamtwirkung realistisch abzubilden.
Warum ein Sparplan Disziplin ersetzen kann
Ein automatisierter monatlicher Sparplan hat gegenüber unregelmäßigem Sparen einen praktischen Vorteil: Der Betrag wird direkt nach Gehaltseingang abgebucht, bevor er anderweitig ausgegeben werden kann. Diese Automatisierung führt in der Praxis häufig zu deutlich konsequenterem Sparverhalten als der Vorsatz, „am Monatsende das Übrige zurückzulegen".
Rechenbeispiel: 200 € monatlich über 20 Jahre
Wie wirkt sich ein durchschnittlicher ETF-Sparplan konkret aus? Wer 20 Jahre lang jeden Monat 200 € bei durchschnittlich 5 % jährlicher Rendite einzahlt, leistet selbst 48.000 € Einzahlungen – das Endkapital beträgt jedoch rund 82.200 €. Der Unterschied von etwa 34.200 € ist der reine Zinsertrag: Geld, das ohne einen einzigen zusätzlichen Sparaufwand allein durch den Zinseszinseffekt entstanden ist. Dieses Beispiel zeigt, warum bei der Altersvorsorge mit ETFs ein früher Beginn oft wichtiger ist als eine besonders hohe Sparrate.
Die Formel hinter dem Sparrechner: Rentenendwert
Mathematisch handelt es sich um einen Rentenendwert: Das Endkapital ergibt sich aus der monatlichen Sparrate multipliziert mit einem Faktor, der Laufzeit und Monatszins bündelt. Wird der Sparplan zusätzlich mit einem Startkapital eröffnet, wächst dieses separat nach der Zinseszinsformel und addiert sich zum Rentenendwert hinzu. Je mehr Monate eingezahlt wird und je höher der Monatszins ausfällt, desto stärker wächst dieser Faktor – und damit der Anteil des Zinsertrags am Endkapital. Die Formel erklärt auch, warum die ersten Jahre optisch „langsam" wirken und das Wachstum erst später sichtbar beschleunigt: Der Zinseszinseffekt braucht Zeit, entfaltet aber dann überproportionale Wirkung.
Inflation und Realrendite: Was bleibt wirklich übrig?
Das ausgewiesene Endkapital ist ein nominaler Betrag – was Sie sich davon kaufen können, hängt von der Inflation ab. Bei durchschnittlich 2 % jährlicher Inflation schrumpft die Kaufkraft über 20 Jahre merklich, weshalb die Realrendite (nominaler Zins minus Inflation) die ehrlichere Vergleichsgröße ist. Für die Altersvorsorge heißt das: Eine Rendite von 5 % bei 2 % Inflation entspricht real etwa 3 % – über lange Zeiträume immer noch deutlich mehr, als Sparformen ohne Renditeaufschlag wie das reine Tagesgeldkonto liefern.
Häufige Fehler bei langfristigen Sparplänen
Der teuerste Fehler ist der verzögerte Start: Jedes Jahr ohne Sparplan fehlt am Ende doppelt – einmal als Einzahlung, einmal als deren jahrzehntelange Verzinsung. Der zweitteuerste Fehler sind zu hohe Kosten, denn bei einem ETF-Sparplan frisst die jährliche Gesamtkostenquote (TER) leise an der Rendite; ein Unterschied von 0,5 Prozentpunkten wirkt über 20 Jahre deutlich spürbar. Und schließlich: Schwankende Kurse sind bei langem Anlagehorizont kein Grund, den Sparplan zu stoppen – wer pausiert, verpasst oft genau die Erholungsphasen, in denen der Cost-Average-Effekt am stärksten wirkt.
Promille klingt nach Prozent, ist aber die zehnfach feinere Einheit – die kleinen Unterschiede zählen, etwa bei Blutalkoholwerten, Gefälle-Angaben oder Zinsentscheidungen der Notenbanken. Mit unserem Promille-Rechner rechnen Sie Prozent und Promille in beide Richtungen um.
FAQ
Häufige Fragen zum Sparrechner
Antworten zur Berechnungsmethode und zum Unterschied zum Zinseszins-Rechner.